STEFAN HARDT

Geb. 1957 in Hamburg; Musiker und Hörspiel­regis­seur; lebt in Strasbourg; komponiert für sein Instru­ment, das Sopransaxophon, und für Hörspiele.

1980 - 86 Studium der Germanistik und der Philo­sophie, in Hamburg und Aix-en-Provence; Mitarbeit in verschiedenen Musikgruppen (Klavier & Saxo­phon; hauptsächlich free jazz);
1981 Fahrradtour von Aix-en-Provence nach Coto­nou (Benin).

1986/87 Dissertation; Titel: Tod und Eros beim Essen.

Seit 1987 Lektorate fürs Hör­spiel; Arbeit als Hörspiel-Dramaturg; Essays über Musik und Lite­ratur; Musi­ker­portraits und Collagen fürs Radio; Regieassis­tenzen beim Hörspiel; Theatermusiken.

Ab 1989 eigene Regiearbeiten, Hörstücke und Bear­beitungen, u.a. Esquisse Radiophonique (Welt­premiere)*, Cascando und Words And Music von Samuel Beckett; drei Hörstücke mit Texten von Daniil Charms, darunter ein Kinderhörspiel**; Essay über Samuel Beckett; zahlreiche Preise.

Ab 1996 hauptsächlich Musik (Sopransaxophon); intensive Auseinandersetzung mit den Komposi­tionen von Thelonious Monk und Steve Lacy; Zusammen­arbeit und Auftritte mit dem Bildhauer Daniel Depoutot; Komposition eigener Stücke.

Seit 2000 Solo- und Duoauftritte, u.a. mit Paul Lovens, Jean-Jacques Avenel, Irene Aebi, Daniel Depoutot etc..

*Steve Lacy schrieb die Musik für dieses Fragment und spielte sie auch ein.

**Einfach Schnickschnack gewann 2004 den Deutschen Kinder­hörspiel-Preis.